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Jazzluder (Djschäßluhder) |
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Der Begriff Jazzluder tauchte das erste Mal in den 50-er Jahren auf. Er bezeichnete weibliche Jazzfans, die bereit waren, |
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| sich
für diese junge, dynamische Musik zu opfern. Diese sogenannten Jazzluder (engl. Jazzbitches) warteten an zugigen Bühneneingängen auf ihre Idole, waren die Ersten, die die teuren Platten kauften, und sorgten dafür, daß die Musiker die Ihnen zustehende Aufmerksamkeit bekamen. Als der Jazz langsam an Popularität verlor, verdrängten gemeine Boxen- oder Teppichluder das Jazzluder. Doch werden die Boxen- und Teppichluder nie an ihre Vorreiterinnen heranreichen, denn dem Jazzluder ging es nicht um den schnellen Ruhm, oberflächliche Bindungen, oder einen finanziellen Vorteil. Das ausschließliche Interesse des Jazzluders galt der Synkope, dem Dominant-Sept-Akkord und der Zwei-Fünf-Eins-Verbindung. Diesen zu Unrecht vergessenen Frauen, die dem Jazz den Glanz seiner Zeit verliehen haben, ist unsere Musik gewidmet. Schön war es, als Frauen noch sagen konnten: Ich bin ein Jazzluder... |
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