Der Count
Roland Baisch lernte laufen und kam zur Schule, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.
Er arbeitete als Lastwagenfahrer, Tiefenpsychologe und Bergführer in Tibet.
Ganz nebenbei erfand er Trash Comedy, das sixtinische Sonett, war bei der legendären Comedy Factory (Pro7) dabei, begleitete Mirco Nontchef durch seine Fernsehsendung, wurde Vater von
Brisco Schneider, tourte mit den Shy Guys zweimal um den Globus und gründete mit Hella von Sinnen, Wigald Boning und Hugo-Egon Balder das TV Quartett.
Er bekam Auszeichnungen dafür, stellte sie in den Schrank und widmete sich dem Jazz:

„Wenn du glaubst die Welt braucht Stil gib ihr welchen.“


Roland Baisch bekam die Rechte, Cole Porter Songs und andere Klassiker ins Deutsche zu übersetzen, und schrieb noch ein paar eigene Lieder. Danach suchte er sich die beste Band, die er sich leisten konnte: Das Count Baischy Orchester - vier freischwingende Herren in vollsynthetischen Anzügen.

Im aktuellen Programm „Jazzluder“ trifft afrocubanischer Rhythmus auf Stand-up-Comedy, Barjazz auf philosophische Explosionen, Bossa Nova lässt Körper wie Bambus im Wind wiegen und der fettige Sound von Benztown tropft in einer vollendeten Viererkette von der Decke.